Herzlich Willkommen!
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Der Künstler Hermann Josef Hack informiert über seine Arbeit
Was?
Malerei, Skulptur, öffentliche Interventionen, Workshops, Anleitungen zum Selbst-denken
Welcome!
Who?
Artist Hermann Josef Hack informs about his actual work
What?
Painting, sculpture, public interventions, workshops

Hack-Gemälde zugunsten 50 Jahre OECD-Hungerhilfe in Paris versteigert - Hack donates painting for OECD War on Hunger Group

veröffentlicht um 21.09.2014 04:33 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 21.09.2014 04:54 ]

Aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der OECD War on Hunger Group waren internationale Künstler angefragt worden, ein Werk für eine Auktion zugunsten der OECD-Hungerhilfe zu stiften. Für Deutschland war Hermann Josef Hack bereit, eine Arbeit auf Zeltplane zur Verfügung zu stellen. Am Dienstag fand die Versteigerung im Sitz der OECD in Paris statt und erbrachte einen Erlös von insgesamt über 52.000 Euro, welche in voller Höhe in kleine Hilfsprojekte fließen.

Hermann Josef Hack donated his painting "Shelter" for the OECD War on Hunger Group as he was asked by the German representatives. The auction in the OECD headquarters in Paris was held by the OECD Secretary-General Angel Gurria on September 16. The income of more than 52.000 Euros will serve 100 percent small aid projects world wide.




Sitz der OSZE in Paris am 16. September 2014: OSZE-Generalsekretär Angel Gurria beim Versteigern von Hacks Gemälde auf Zeltplane "Shelter" von 2014.

OSZE headquarters, Paris, September 16, 2014: OSZE Secretary-General Angel Gurria selling Hack's painting "Shelter", created 2014.



Der Deutsche OECD-Botschafter Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth, der Hacks Bild für seine Diensträume ersteigerte (links), und OECD-Generalsekretär Angel Gurria (Mitte) mit Hermann Josef Hack in der OECD-Zentrale in Paris nach der Versteigerung.

The German OECD Ambassador Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth who baught Hack's painting for his residency, (left) and the OECD Secretary-General Angel Gurria with Hermann Josef Hack after the auction in Paris

Bewohnbare Bilder gegen das Vergessen in Düren

veröffentlicht um 30.08.2014 13:08 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 21.09.2014 05:27 ]

Zum Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens (30. August) errichtete Hermann Josef Hack heute ein Zelt aus seinen Bildern in Düren
 
Aktion mit Amnesty International für Abolfazl Abedini Nasr - Fotos in der Anlage
 
 
Heute, am Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens, gedenkt die Welt allen, die aufgrund ihres Einsatzes für Freiheit und Menschlichkeit in Folterkammern und Todeszellen verschwinden. Weggesperrt von korrupten und menschenverachtenden Regimes sollen sie einfach verschwinden und so keine Wirkung mehr auf andere haben. Wären da nicht Organisationen wie Amnesty International, die in langwieriger und mühevoller Arbeit den Kontakt halten und dafür sorgen, dass Opfer totalitärer Terrorregierungen, aber inzwischen auch von als gemäßigt geltenden Staaten, nicht vergessen werden.
 
Der Förderverein für Menschenrechte Düren e.V. und die Gruppe Düren von Amnesty International konnten für ihre diesjährige Aktion den Siegburger Künstler Hermann Josef Hack, der noch Anfang Juli vor dem Hoesch-Museum sein Klimaflüchtlingslager aufstellte, gewinnen, den von ihr betreuten Gefangenen aus der Dunkelheit des Weggesperrtseins in die Öffentlichkeit zu holen.
 
Im Dezember wird Hack auf Einladung des Goethe-Instituts Peru während der UN-Klimakonferenz in Lima auf die besondere Not der Flüchtlinge aufmerksam machen und im Januar seine Bilder auf Zeltplane als Baumaterial in ein syrisches Flüchtlingslager im Libanon bringen. Viele Flüchtlinge werden aufgrund ihres Glaubens oder Eintretens für Freiheit und Wahrheit verfolgt und zur Flucht gezwungen.
 
Mit dem für Abolfazl Abedini Nasr, einem im Iran wegen seines Einsatzes für Verfolgte inhaftierten jungen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten, eigens gefertigten Zelt aus seiner Reihe "Bewohnbare Bilder" hat Hack vor dem Rathaus in Düren die Aufmerksamkeit für die Anliegen von Amnesty International erregt. Die Passanten fühlten sich schon von weitem von Hacks bunt gestalteter Notbehausung angezogen und fanden so den Weg zu den Unterschriftenlisten der Hilfsorganisation.
 
"Wir haben uns bewusst für diese Kunstaktion entschieden, weil sie die Menschen auf der Straße erreicht und berührt. Hermann Josef Hack steht für Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit mit seiner Kunst", so die Veranstalter, "es war gut zu erleben, wie viele Passanten innehielten und sich mit ihrer Unterschrift für das Leben des von uns betreuten Gefangenen Abolfazl Abedini Nasr einsetzten. Eine Unterschrift, die Leben retten kann."
 
So waren auch die prominenten Gäste aus der Bundespolitik sehr angetan von Hacks künstlerischer Intervention: Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe Christoph Strässer zeigte sich beeindruckt von der Wirksamkeit der Aktion, ebenso der Schirmherr der Dürener Sektion von Amnesty International, Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ihnen überreichte Hack einen von ihm in seiner typischen Art aus Zeltplane gestalteten Wimpel mit dem Namen des betreuten Gefangenen. Dürens Bürgermeister Paul Larue begrüßte, dass Hack kurz nach seiner Intervention vor dem Leopold-Hoesch-Museum, wo er im Juli sein Klimaflüchtlingslager aufgeschlagen hatte, wieder einmal in seiner Stadt aktiv war. 
 
Informationen zu Abolfazl Abedini Nasr finden Sie hier: http://www.amnesty.de/briefe-gegen-das-vergessen/2011/6/abolfazl-abedini-nasr. Weitere Informationen können unter Email arminusholewa@aol.de angefordert werden.
 
Wir danken der F. Viktor Rolff-Stiftung für ihre freundliche Unterstützung.


Politprominenz vor Hacks Bewohnbaren Bildern: (v. rechts) Bürgermeister der Stadt Düren Paul Larue, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe Christoph Strässer MdB, Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Schirmherr der Sektion Düren von Amnesty International neben Hermann Josef Hack 

Armin Holewa, Verein für Menschenrechte e.V., Düren und Amnesty International-Vertreter hilft Hermann Josef Hack beim Zeltaufbau


Bewohnbare Bilder für Abolfazl Abedini Nasr

Hermann Josef Hack, Bewohnbare Bilder für Amnesty International, Düren, 30.8.2014



Christoph Strässer MdB, Beauftragter der Bundesregierung
für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, begrüßt Hacks Kunstwerk "Bewohnbare Bilder"

save the date: 30. August, Düren: Hack errichtet ein Zelt gegen das Vergessen

veröffentlicht um 26.07.2014 15:20 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 26.07.2014 15:23 ]



Hack errichtet ein Zelt gegen das Vergessen
Aktion mit Amnesty International
auf dem Kaiserplatz in Düren am 30. August, ab 10 Uhr
 
 
Der Name ein Bandwurmsatz, das Thema lebenswichtig: Am Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens, dem 30. August, gedenkt die Welt allen, die aufgrund ihres Einsatzes für Freiheit und Menschlichkeit in Folterkammern und Todeszellen verschwinden. Weggesperrt von korrupten und menschenverachtenden Regimes sollen sie einfach verschwinden und so keine Wirkung mehr auf andere haben. Wären da nicht Organisationen wie Amnesty International, die in langwieriger und mühevoller Arbeit den Kontakt halten und dafür sorgen, dass Opfer totalitärer Terrorregierungen, aber inzwischen auch von als gemäßigt geltenden Staaten, nicht vergessen werden.
 
Der Förderverein für Menschenrechte Düren e.V. und die Gruppe Düren von Amnesty International konnten für ihre diesjährige Aktion den Künstler Hermann Josef Hack, der noch Anfang Juli vor dem Hoesch-Museum sein Klimaflüchtlingslager aufstellte, gewinnen, den von ihr betreuten Gefangenen aus der Dunkelheit des Weggesperrtseins in die Öffentlichkeit zu holen.
 
Mit einem für Abolfazl Abedini Nasr, einem im Iran wegen seines Einsatzes für Verfolgte inhaftierten jungen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten, eigens gefertigten Zelt aus seiner Reihe "Bewohnbare Bilder" (siehe Foto) wird Hack am 30. August in der Innenstadt den Gefangenen vor dem Verschwindenlassen bewahren. "Auch wenn du nicht in Freiheit bei uns sein kannst, hier steht ein Zelt, dein Zelt, für dich bereit, so bist du bei uns willkommen und alle sollen sehen, dass du nicht verschwunden bist. Das ist die Botschaft, die mein Zelt aussendet," so Hack. Den Namen des Gefangenen hat er mit großen Buchstaben auf die Zeltwände gemalt, so dass sie die Passanten zum Stutzen bringen werden. Von Düren aus wird das Zelt zu anderen Stationen weiter wandern, um den Namen Abolfazl Abedini Nasr und das Schicksal seines Trägers möglichst vielen Menschen bekannt zu machen.
 
"Wir haben uns bewusst für diese Kunstaktion entschieden, weil sie die Menschen auf der Straße erreicht und berührt. Hermann Josef Hack steht für Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit mit seiner Kunst", so die Veranstalter, "wir hoffen, dass viele Passanten innehalten und sich mit einer kleinen Geste für das Leben des von uns betreuten Gefangenen Abolfazl Abedini Nasr einsetzen. Für uns ist es nur eine kleine Unterschrift, die Leben retten kann. Dafür sollte jeder eine Minute Zeit aufbringen."
 
Zu der Aktion am 30. August von 10 bis 14 Uhr auf dem Kaiserplatz sind Sie herzlich eingeladen. Informationen zu Abolfazl Abedini Nasr finden Sie hier: http://www.amnesty.de/briefe-gegen-das-vergessen/2011/6/abolfazl-abedini-nasr. Weitere Informationen können unter Email arminusholewa@aol.de angefordert werden.
 
Wir danken der F. Victor Rolff-Stiftung für ihre Unterstützung.

Flüchtlingslager Zeche Zollverein - Habitable paintings

veröffentlicht um 19.07.2014 03:18 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 20.07.2014 13:48 ]



Am 18. Juli errichtete Hermann Josef Hack sein Camp aus "bewohnbaren Bildern" auf der Zeche Zollverein in Essen. Anlass war die Eröffnung einer weiteren Station der internationalen Wanderausstellung "Zur Nachahmung empfohlen!", an der Hack neben internationalen Künstler/innen wie Olafur Eliasson, The Yes Men u.a. seit Anbeginn (2010) beteiligt ist. Neben der Installation aus zu Zelten umgewandelten Gemälden auf Zeltplanen präsentiert die Ausstellung Hacks World Climate Refugee Camp aus hunderten von Miniaturzelten für Klimaflüchtlinge. Die Ausstellung, kuratiert von Adrienne Goehler, soll anschließend zur Weltklimakonferenz nach Peru wandern und ist bis zum 4. September in Essen zu sehen. Siehe auch www.z-n-e.info.

On July 18 Hermann Josef Hack erected his so called installation "Habitable Paintings", refugee tents made of paintings on tarpaulin on the occasion of the opening of the exhibition "Examples to follow!" in Essen, Zeche Zollverein. Hack's installation World Climate Refugee Camp is part from the beginning of the show, starting in 2010 with international known artists like Olafur Eliasson, The Yes Men and others. The show curated by Adrienne Goehler will stay in Essen until 4. September and hopefully will get then to Peru during the COP 20 World Conference on Climate Change.

Curator Adrienne Goehler explains Hack's installation World Climate Refugee Camp to the media, Zeche Zollverein, Essen, 18 July, 2014

Hacks Bewohnbare Bilder zur Ausstellungseröffnung "Zur Nachahmung empfohlen!", Zeche Zollverein, Essen

veröffentlicht um 15.07.2014 13:23 von Hermann Josef Hack

Hermann Josef Hack, Bewohnbare Bilder, Platz der Republik, Berlin, 20. Juni 2014 (Weltflüchtlingstag)


H. J. Hack: Bewohnbare Bilder

Installation von Hermann Josef Hack auf der Zeche Zollverein

anlässlich der Ausstellungseröffnung

„Zur Nachahmung empfohlen!“ am Freitag, 18. Juli 2014

 

Der Künstler Hermann Josef Hack (*1956 in Bad Honnef, lebt und arbeitet in Siegburg bei Köln) beschäftigt sich mit den sozialen Auswirkungen globaler Veränderungen. 1991 gründete er das GLOBAL BRAINSTORMING PROJECT als Plattform für kreative Begegnungen von Wissenschaftlern, Forschern und der breiten Öffentlichkeit durch die Kunst, um die weltweiten Herausforderungen mit dem Potential möglichst vieler Menschen anzugehen. Mit seiner Teilnahme am documenta IX-Projekt „Van Gogh TV – piazza virtuale“ brachte er 1992 (also noch vor dem Internet) erstmals Polar- und Meeresforscher auf ihren Forschungsplattformen live in Kontakt mit dem Fernsehpublikum und ließ diese über aktuelle Fragen wie Ozonloch und Klimawandel interaktiv kommunizieren.

 

Seit 2007 bereist Hack mit seinem WORLD CLIMATE REFUGEE CAMP die Konsumzonen der Welt, um auf die schon jetzt betroffenen Opfer der Klimakatastrophe hinzuweisen: Klimaflüchtlinge, deren Zahl nach Schätzung der Vereinten Nationen im Jahre 2050 auf 200 Millionen anwachsen wird. Ein von Hack gefertigtes Miniatur-Flüchtlingslager als Installation mit hunderten von Zelten ist seit Beginn Bestandteil der Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen!“.

 

Hacks malerische Arbeit findet seit vielen Jahren ausschließlich auf Zeltplanen statt, dem Material, das Nomaden, Flüchtlingen und Menschen ohne festen Wohnsitz als Notbehausung dient und ihnen Schutz bietet. „Als Künstler kann ich den aktuell über 50 Millionen Flüchtlingen weltweit keinen Wohnraum anbieten, ich gebe Ihnen aber mein Wertvollstes, meine Bilder“, so Hack, „Ich schicke sie in Flüchtlingslager, damit sie dort den Bewohnern als konkrete Schutzplanen dienen. Vorher baue ich sie, wie hier auf der Zeche Zollverein, zu Zelten um, damit sie symbolisch auf das Leid der Flüchtlinge aufmerksam machen.“ In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation CARE bringt Hack seine Gemälde in ein Lager für syrische Flüchtlinge im Libanon, wo er mit den Betroffenen eine Woche lang arbeiten und die Ergebnisse anschließend in Deutschland präsentieren wird.

 

Am Weltflüchtlingstag (20. Juni d. J.) errichtete Hack ein Lager aus seinen bewohnbaren Bildern innerhalb der Bannmeile auf dem Platz der Republik unmittelbar vor dem Reichstag in Berlin. Als nächstes will er ein Zelt in den Reichstag stellen. „Hier und jetzt wird täglich die Entscheidung gefällt, ob wir die Ärmsten und Schwächsten, die am verwundbarsten sind, als feindliche Eindringlinge an unseren europäischen Grenzen mit neuesten Hightech-Waffen bekämpfen oder sie aufnehmen und mit Bildung und materieller Grundversorgung fördern, damit sie unsere (vom demografischen Wandel bedrohte) Gesellschaft bereichern,“ so Hack weiter.

 

Zusätzliche Zelte aus bewohnbaren Bildern sollen nicht nur an symbolträchtigen Orten wie Börsen oder Banken, sondern auch in Museen aufgestellt werden. „Denn auch die etablierte Kunst muss sich fragen lassen, wessen Interessen sie dient und woher das Geld der einflussreichen Sammler und Mäzene stammt, von denen sich nahezu jede öffentliche Kultureinrichtung inzwischen abhängig gemacht hat,“ fordert Hack.

 

Klimaflüchtlingslager vor dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren

veröffentlicht um 05.07.2014 12:49 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 05.07.2014 15:11 ]




Seit heute ist Düren Klimaflüchtlingslager
 
 
Düren. Der Siegburger Künstler Hermann Josef Hack hat heute die Stadt Düren zum Klimaflüchtlingslager erklärt und sein Flüchtlingslager von ca. 800 von ihm gefertigten Miniaturzelten vor dem Leopold-Hoesch-Museum aufgebaut.
 
In Anwesenheit von Dürens Bürgermeister Larue forderte Hack soziales Engagement für Flüchtlinge, statt sie wie Feinde an den Grenzen Europas abzuweisen. "Wenn wir schon heute Probleme damit haben, ca. 100.000 von weltweit 50 Millionen Flüchtlingen in Deutschland aufzunehmen, wie werden wir uns verhalten, wenn nach Schätzungen der Vereinten Nationen im Jahr 2050 etwa 200 Millionen Flüchtlinge eine neue Heimat suchen, weil sie durch die Folgen der Klimakatastrophe alles verloren haben?", fragte Hack.
 
Trotz zeitweilig heftigen Regens wurden zahlreiche Passanten angezogen, sich die Aufschriften auf den Zelten anzuschauen ("Soziale Kälte gegen Erderwärmung", "Backöfen statt Krisenherde" etc.). Die regionalen TV- und Printmedien berichteten und sorgten so für eine weitere Verbreitung des Anliegens.
 
Hack war zu Gast auf Einladung des Fördervereins für Menschenrechte Düren e.V. Seine Aktion steht im Kontext der Ausstellungen und des Diskurses „Konzeption Landschaft“ des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums Düren und der Landesgartenschau NRW Zülpich 2014 und wurde ermöglicht durch die F. Victor Rolff-Stiftung.



Hermann Josef Hack erklärt Düren zum Klimaflüchtlingslager, Leopold-Hoesch-Museum, 5. Juli 2014


Hermann Josef Hack declares the city of Düren a climate refugee camp, July 5, 2014

Hack erklärt Leopold-Hoesch-Museum zum Klimaflüchtlingslager: Samstag, 5. Juli, 10:30 bis 15:00h

veröffentlicht um 25.06.2014 12:55 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 26.06.2014 13:41 ]



Hermann Josef Hack wird am Samstag, dem 5. Juli 2014, ab 10:30 Uhr, auf dem Hoeschplatz, vor dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren sein World Climate Refugee Camp aus hunderten Miniatur-Flüchtlingszelten errichten. Seit 2007, also lange bevor der Begriff Klimaflüchtling allgemein bekannt war, ist Hack mit seinem Klimaflüchtlingslager auf Tournee und bringt das Thema jeweils für einen Tag auf öffentliche Plätze und in die Konsumzonen größerer Städte, um Zusammenhänge zwischen unserem Konsum und den sozialen Folgen der Klimakatastrophe sichtbar zu machen.

 

Düren ist eine von zahlreichen Stationen des weltweiten Kunstprojektes, das bereits in London, Berlin, Dublin, Madrid, Mumbai, Addis Abeba oder Peking, um nur einige zu nennen, seine Zelte aufgestellt hat. Mit der Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen“ wurde es von der UNESCO als UN-Dekade-Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

 

„Inzwischen lässt sich nicht mehr leugnen, dass die Klimakatastrophe die größte soziale Herausforderung ist,“ so Hack, „die Ärmsten und Verwundbarsten trifft sie am härtesten, das kann uns nicht kalt lassen. Verdrängen wird uns nichts nutzen, ebenso wenig wie eine Politik der Bekämpfung von Flüchtlingen an den Grenzen Europas als feindliche Eindringlinge.“

 

Vor wenigen Tagen machte Hacks künstlerische Intervention vor dem Reichstag in Berlin anlässlich des Weltflüchtlingstages Schlagzeilen, als er dort aus seinen Bildern Zelte für Flüchtlinge baute. „Inzwischen haben die Flüchtlingszahlen mit über 50 Millionen den Stand des 2. Weltkrieges überschritten. Wie werden wir damit umgehen, wenn laut UN-Prognosen im Jahre 2050 über 200 Millionen Klimaflüchtlinge hinzukommen?“, fragt Hack.

 

Das Klimaflüchtlingslager in Düren ist eine Aktion des Fördervereins für Menschenrechte Düren e.V. und steht im Kontext der Ausstellungen und des Diskurses „Konzeption Landschaft“ des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums Düren und der Landesgartenschau NRW Zülpich 2014. Die Aktion wird ermöglicht durch die F. Victor Rolff-Stiftung. Sie findet statt im Rahmen von Hacks Global Brainstorming Project, gegründet 1991, ausgezeichnet von der UNESCO als UN-Dekade-Projekt 2007-2008 und 2014.

 

Zum Besuch des Klimaflüchtlingslagers sind Sie herzlich eingeladen.

Der Künstler ist während der gesamten Kunstaktion anwesend.





Hack zum Weltflüchtlingstag: Gemälde werden zu Zelten - habitable paintings

veröffentlicht um 22.06.2014 12:11 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 23.06.2014 11:02 ]


Hermann Josef Hack, "Bewohnbare Bilder - habitable paintings",                - english version at the bottom of the page
Platz der Republik, Berlin, 20.06.2014


Vor dem Reichstag, dem Sitz des Deutschen Bundestages,
errichtet Hack mit Helfer/innen und der Hilfsorganisation CARE
Notbehausungen aus seinen Gemälden


Am Weltflüchtlingstag weist Hack darauf hin,
dass mit über 50 Millionen die Zahl der Flüchtlinge
auf den Höchstwert seit dem zweiten Weltkrieg angestiegen ist.


Im Hintergrund das Bundeskanzleramt - Hütten und Paläste, eng bei einander.


Vor den Büros der Bundestagsabgeordneten entstehen Zelte aus Hacks Gemälden. Im Anschluss an diese Intervention wird Hack seine Bilder auf Zeltplane in ein Flüchtlingslager für syrische Flüchtlinge im Libanon entsenden, damit diese mit dem wetterfesten Material ihre Behausungen bauen. Danach wird Hack in das Flüchtlingslager reisen, um mit den Flüchtlingen vor Ort zu arbeiten. 


In front of the German Parliament, the Reichstag, Hermann Josef Hack transforms his paintings into tent sculptures. With the help of young activists and CARE Germany, the Platz der Republic (Republic Square) becomes a refugee camp. After this public intervention, Hack will send his paintings on tarpaulin to a camp of Syrian refugees in Libanon which he will visit to work together with the refugees.


 




Am UN-Weltflüchtlingstag errichtet Hack Zelte aus seinen Gemälden vor dem Reichstag in Berlin

veröffentlicht um 13.06.2014 13:17 von Hermann Josef Hack

Wie vorher auf Kölns Schildergasse wird Hack seine 
Bilder zu Zelten umgestalten.

Künstler Hack errichtet bewohnbare Bilder für Flüchtlinge
auf dem Platz der Republik
 

Datum: 20.6.2014
Ort: Platz der Republik, Berlin
Uhrzeit: 10 Uhr (Aufbau) bis 14 Uhr
 
 
Der Künstler Hermann Josef Hack wird am 20. Juni, dem UN-Weltflüchtlingstag, auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Cosmopolitan School Berlin mehrere Flüchtlingszelte aus seinen Gemälden errichten.
 
Hack malt seit Jahrzehnten Bilder auf Zeltplanen. Mit seinem World Climate Refugee Camp macht er weltweit auf die sozialen Folgen der Klimakatastrophe aufmerksam. Mit Flüchtlingskindern auf Sri Lanka arbeitete er an einem Malbuch, das anschließend in deutschen Schulen den gleichaltrigen Kindern die Nöte der Katastrophenopfer nahe brachte.
 
„Als Künstler kann ich nur mein Wertvollstes den Flüchtlingen anbieten: meine Bilder. Ich baue sie zu Zelten um, symbolisch hier vor dem Reichstag, bevor ich sie in ein syrisches Flüchtlingslager in Jordanien sende, wo ich anschließend mit den Flüchtlingen arbeiten werde. Unsere Bundestagsabgeordneten rufe ich auf, endlich mehr Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen“, so Hack.
 
Die Umsetzung des Projektes erfolgt in Zusammenarbeit mit CARE Deutschland-Luxemburg.
 
Zu der Aktion am 20. Juni in der Zeit von 10 bis 14 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.

HEIM-SPIEL, Kunst- und Ausstellungshalle Siegburg - Eröffnung 6.6., 20 Uhr

veröffentlicht um 06.06.2014 07:16 von Hermann Josef Hack   [ aktualisiert: 23.06.2014 11:00 ]


Foto: Dr. Andreas Pohlmann714

Foto: Dr. Andreas Pohlmann714

Installation in der Kunst- und Ausstellungshalle
Siegburg, Hermann Josef Hack, "bewohnbare Bilder",
Malerei auf Zeltplane, 2014


Von Freitag, 6. Juni, bis Freitag, 13. Juni, zeigt Hermann Josef Hack in der Kunst- und Ausstellungshalle, Luisenstr. 80, neue Arbeiten.

 Seit Jahren thematisiert der Siegburger Künstler die sozialen Auswirkungen globaler Veränderungen in seinen Bildern, Skulpturen, Installationen und Aktionen. Der Begriff Heimat, sei es bezogen auf den Verlust derselben durch die Folgen des Klimawandels oder als durch weltweite Migration dem Wandel unterworfener Zustand hat für Hack besondere Bedeutung. Wenn er auch mit internationalen Ausstellungen und Projekten seinen Tätigkeitsbereich sehr weit gefasst hat, will er mit der Ausstellung in seiner Heimatstadt Siegburg, in der er sein Atelier unterhält, vor Ort seine neuesten Arbeiten präsentieren.

Hermann Josef Hack ist der erste Künstler, der mit "bewohnbaren Bildern" aus seinen Gemälden Unterstände schafft, wie sie in den ärmsten Siedlungsgebieten als Schutz-vorrichtungen vor Sonne, Wind und Kälte dienen. Bilder werden zum Heim. "Die Kunst- und Ausstellungshalle des Junges Forum Kunst Siegburg e.V. ist für diese Installationen besonders geeignet, weil sie frei von kulturellen Hemmschwellen sich einem breiten Publikum öffnet und sich dem elitären Kunstbetrieb entzieht.", so Hack, "ich hoffe, dass ich nicht nur Menschen in der Ferne, sondern auch meinen nächsten Nachbarn einen Einblick in meine aktuelle Arbeit geben kann. Warum sollte der Leitspruch "denke global - handle lokal" nicht auch für die Kunst gelten?"

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